Chianti, Zypressen, Meer: Drei Etappen durch die Toskana

Eine erzählerische Reise durch die Toskana: vom Chianti über das Val d'Orcia bis in die Maremma.

Der Nebel liegt noch in den Senken, als die ersten Sonnenstrahlen über die Hügel des Chianti fallen. Reihen von Rebstöcken zeichnen sich ab, dazwischen eine einzelne Zypresse, schwarz gegen das erste Licht. Wer zu dieser Stunde unterwegs ist, versteht in wenigen Minuten, warum diese Landschaft zum Sehnsuchtsort für halb Europa geworden ist.

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Drei Etappen, ein Land: Von den Weinhügeln des Chianti über die Ikonenlandschaft des Val d'Orcia bis zur ursprünglichen Weite der Maremma begleiten wir eine Reise durch die Toskana, wie sie sich Fare un Giro vorstellt.

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Landschaft mit dichter mediterraner Vegetation und einem Haus mit rotem Ziegeldach im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel in der Toskana, Italien.
Dichte mediterrane Vegetation, irgendwo zwischen den Hügeln der Toskana.

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Chianti: der Auftakt zwischen Reben und Zypressen

Zwischen Florenz und Siena erstreckt sich eine Landschaft, die seit Jahrhunderten von einer einzigen Pflanze geprägt wird. Der Chianti lebt vom Weinbau, von kleinen, oft familiengeführten Betrieben, die ihre Rebflächen über Generationen weitergeben. Dazwischen liegen Steindörfer wie Radda, Gaiole oder Castellina, deren enge Gassen sich kaum verändert haben, seit sie im Mittelalter als Grenzposten zwischen den rivalisierenden Städten Florenz und Siena angelegt wurden.

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Eine sonnige Szene mit einem alten Gebäude mit weißen, rissigen Wänden und Dachziegeln, davor stehen mehrere große Pflanzen mit rosa Blüten in Holzfässern.
Ein sonniges Bauernhaus mitten im Chianti.

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Wer durch diese Hügel fährt, merkt schnell: Es geht selten darum, viele Orte abzuhaken. Es geht darum, langsamer zu werden. Anzuhalten, wenn sich zwischen zwei Weinbergen plötzlich ein Ausblick öffnet. Stehen zu bleiben, wenn der Duft von frisch gemähtem Gras und warmem Stein in der Luft liegt. Auf der Rundreise von Fare un Giro beginnt genau hier der erste Abend: mit einem Essen, bei dem das Gemüse aus dem eigenen Bio-Anbau der Unterkunft stammt. Ein erster, sehr direkter Beweis dafür, wie eng Landwirtschaft und Gastfreundschaft in dieser Region zusammengehören.

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Es geht selten darum, viele Orte abzuhaken. Es geht darum, langsamer zu werden.

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Val d'Orcia: das Bild, das alle kennen

Kaum eine Landschaft wurde so oft fotografiert wie das, was südlich von Siena beginnt. Geschwungene Hügel, einzelne Zypressen auf ihren Kuppen, dazwischen mittelalterliche Orte wie Pienza und Montalcino. Die Kulturlandschaft zählt seit 2004 zum UNESCO-Welterbe und ist jenes Bild, das auf unzähligen Kalendern und Postkarten zu sehen ist, lange bevor man selbst zum ersten Mal davorsteht.

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Landschaft in der Toskana mit sanften Hügeln, goldgelben Feldern, verstreuten Bäumen und blauem Himmel mit einigen Wolken.
Sanfte Hügel und goldene Felder im Val d'Orcia.

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Pienza, im 15. Jahrhundert von Papst Pius II. als ideale Renaissancestadt geplant, ist bis heute kaum größer als ein Dorf und dabei vollständig als Gesamtkunstwerk erhalten. Montalcino thront auf seinem Hügel über den Weinbergen, aus denen einer der bekanntesten Weine Italiens stammt, der Brunello. Auf der Rundreise gehört eine Wein- und Olivenölverkostung direkt beim Winzer zu dieser Etappe. Ein Glas in der Hand, Blick über die Hügel, und plötzlich erklärt sich diese Landschaft von selbst.

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Es ist eine Gegend, in der sich Brot, Bohnen und Olivenöl durch fast jedes Gericht ziehen. Der Pecorino Toscano aus der Nähe von Pienza kommt hier in unterschiedlichen Reifegraden auf den Tisch, oft mit einem Löffel Honig oder etwas Birnenkonfitüre. Wer abends durch Montalcino schlendert, findet in jeder zweiten Bar ein Glas Brunello, oft begleitet von Pici, den dicken, von Hand gerollten Nudeln, die im ganzen Landesinneren zu Hause sind.

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Maremma: wo die Toskana wild wird

Weiter südlich ändert sich der Charakter der Landschaft spürbar. Die Maremma verbindet Küste und Hügelland und trägt in Teilen noch etruskisches Erbe in sich. Lange galt sie als das Armenhaus der Toskana, ein sumpfiges, malariagefährdetes Gebiet, das erst im 20. Jahrhundert trockengelegt wurde. Gerade das hat ihr bis heute etwas Unverbrauchtes bewahrt: weite Pinienwälder, freilaufende Rinder der Rasse Maremmana und Küstenabschnitte, die auch im Hochsommer nicht überlaufen wirken.

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Sandstrand mit Fußspuren und Treibholz, im Hintergrund felsige Hügel und bewölkter Himmel mit blauen Abschnitten.
Sandstrand und felsige Hügel an der Küste der Maremma.

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Im Parco della Maremma, einem der ältesten Naturschutzgebiete Italiens, erkundet man die Landschaft am besten selbst, mit dem E-Fahrrad, vorbei an Pinienwäldern, Dünen und immer wieder Ausblicken auf das Meer. Am Abend kommt Wildschwein auf den Tisch, in der Maremma Cinghiale genannt, traditionell mit Wacholder, Rotwein und Kräutern zu einem kräftigen Ragù verarbeitet. Es ist ein passender Abschluss für eine Reise, die im dichten Weinbaugebiet des Chianti beginnt und in der Weite der Küste endet.

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Drei Landschaften, eine Region: dicht und geordnet im Chianti, ikonisch im Val d'Orcia, offen und ursprünglich in der Maremma.

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Eine Region, drei Geschwindigkeiten

Was diese drei Etappen verbindet, ist weniger eine gemeinsame Landschaft als ein gemeinsamer Rhythmus. Überall in der Toskana bestimmt der Wein den Kalender, die Rebsorte Sangiovese zieht sich als roter Faden vom Chianti Classico über den Brunello di Montalcino bis zum Morellino di Scansano an der Küste, immer wieder neu interpretiert, je nach Boden und Klima. Überall prägen wenige, gute Zutaten die Küche: Brot, Bohnen, Olivenöl, das, was die Saison gerade hergibt. Und überall gilt derselbe Grundsatz: Wer sich Zeit nimmt, bekommt mehr zu sehen als der, der nur durchfährt.

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Jetzt die Toskana-Rundreise von Fare un Giro entdecken

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Die Toskana-Rundreise von Fare un Giro folgt genau dieser Route: vom Chianti über das Val d'Orcia bis in die Maremma, mit ausgewählten Unterkünften und Erlebnissen, die jede Etappe unverwechselbar machen.

Kundenstimmen: "Traumhafte Reise, perfekte Betreuung"

"Unsere Rundreise durch das Piemont war traumhaft – von den handverlesenen Unterkünften über die herzlichen Gastgeber bis hin zu den E-Bike-Touren und Weinverkostungen. Alles war perfekt organisiert, wir fühlten uns bestens betreut und würden jederzeit wieder mit Fare un Giro reisen. Besonders begeistert hat uns die Mischung aus Genuss, Bewegung und persönlichen Begegnungen. Jeder Tag hielt neue Highlights bereit, die uns Italien noch nähergebracht haben."

Älteres Paar sitzt auf einer riesigen gelben Bank mit zwei Fahrrädern davor bei sonnigem Himmel.
Claudia und Günter

Kundenstimmen: "Herzliche Begegnungen und Entschleunigung."

"Diese Reise war eine perfekte Mischung aus Erholung, Kultur und köstlichem Essen. Das Konzept der kleinen ländlichen Unterkünfte hat uns besonders gut gefallen. Es fühlte sich an, als wären wir bei Freunden zu Gast, und nicht in einem anonymen Hotel. Man merkt, dass die Menschen einen nicht als Tourist wahrnehmen sondern als Gast."

Paar mit Fahrradhelmen und Wasserflaschen steht auf einer grünen Wiese mit Hügeln und klarem blauen Himmel im Hintergrund.
Iris und Hartmut

Kundenstimmen: "Nirgends so gut gegessen wie auf dieser Reise!"

"Vielen Dank dafür, dass ihr uns eine unvergessliche Reise ins Piemont vorbereitet, ausgesucht und organisiert habt!!! Mit eurem persönlichen Reiseführer ist jeder Tag optimal verbracht und man "verbummelt" keine Zeit mit Suchen; man findet die besten Restaurants und erspart sich Enttäuschungen, die ja sonst zu jeder Reise dazugehören ... denn so gut könnte man selbst gar nicht planen! Wir profitierten von eurem persönlichen Einsatz und euren Erfahrungen. Wir hatten eine super Zeit und wollen wieder "mit euch" die nächste Region erkunden!"

Zwei Personen sitzen an einem weißen Tisch im Freien, unterhalten sich, mit Brotscheiben, Grissini und Weingläsern auf dem Tisch.
Aline und Dave
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Häufige Fragen und Antworten

Runder Stempel mit dem Text 'Unsere Reisepreise sind versichert.' darüber das R+V Logo und darunter das Logo der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken.
Logo mit rotem Hintergrund, links ein stilisiertes weißes Y, rechts steht in weißer Schrift „2026 WIR UNTERSTÜTZEN DIE IDEE VON“, darunter in roter Schrift „Slow Food Deutschland“.
Ist mein Reisepreis und meine Anzahlung abgesichert?
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Wann ist die beste Reisezeit fürs Piemont?
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Wie laufen Weinverkostungen ab – und brauche ich Vorkenntnisse?